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Wie Hilfe zur Selbsthilfe wird
     
         
 

Wo helfen wir?

Caracas, die Hauptstadt Venezuelas , hat ca. 7 Millionen Einwohner. Etwa die Hälfte davon lebt in Elendsvierteln, den Barrios.

Die Lage der armen Bevölkerung Venezuelas hat sich in den letzten 15 Jahren ständig verschlechtert: Hohe Inflationsraten, Löhne, die nicht im gleichen Maße steigen wie die Lebenshaltungskosten und über 50 % Arbeitslosigkeit führten dazu, dass immer mehr Menschen von Gelegenheitsarbeiten ohne rechtliche und soziale Absicherungen leben müssen und in große Armut geraten.
Die Zahl der Barriobewohner und die Wohndichte (Person pro Quadratmeter) wachsen ständig, denn die Mieten sind für viele nicht mehr bezahlbar. So leben die Armen an erdrutschgefährdeten Berghängen, auf winzigen Streifen neben offenen Abwasserkanälen oder auf anderen Flächen, die als Bauland nicht geeignet sind.
So hat die Unwetterkatastrophe im Dezember 1999 gerade diese Elendsviertel besonders hart getroffen: Allein in dem Barrio Catuche, in dem sich eines unserer Zentren befindet, gab es viele Tote und 1700 Menschen wurden obdachlos.

Am schlimmsten ist in den Barrios die Lage für Kinder und Heranwachsende:
Zusammenleben auf engstem Raum, gestörte familiäre und soziale Bindungen, Kriminalität, kaum Spielmöglichkeiten, Unterernährung, Vernachlässigung durch die Eltern, wenige Chancen auf eine abgeschlossene Schulbildung, fehlende Hilfe bei schulischen und persönlichen Entwicklungsproblemen und keine Möglichkeit, einen qualifizierten Beruf zu erlernen. Fast die Hälfte der Barriobewohner hat nie richtig lesen und schreiben gelernt.

Und das finden wir auch in den Barrios
Las Torres, Los Cujicitos, Catuche und El Retiro,
in denen sich unsere Zentren befinden.

 

  Barrio  
 

Warum helfen wir?

Aus dem Teufelskreis von Armut, Arbeitslosigkeit und mangelnder Schulbildung können sich die Barriobewohner trotz eigener Anstrengungen kaum selbst befreien. Eine zuverlässige, kontinuierliche Hilfe von außen kann aber eine wichtige Unterstützung zur Selbsthilfe werden , wenn die Menschen in den Elendsvierteln dazu kommen, sich zu organisieren und gemeinsam für ihre Interessen einzutreten.
Unsere Hilfe kann ihnen Mut machen und die notwendigen äußeren Bedingungen schaffen, einige ihrer vielen Probleme alleine oder in der Gemeinschaft zu lösen.

Wie helfen wir?

In unseren Zentren unterstützen wir :

Kleinkinderbetreuung

· Um jungen und vielfach alleinerziehenden Müttern eine Berufstätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhaltes zu ermöglichen.

Vorschulkindergarten

· Um die Voraussetzung für die Aufnahme in die staatlichen Schulen zu schaffen.

Schulkinderbetreuung

· Um älteren Kindern und Jugendlichen Hilfe bei schulischen Nöten zu geben.
· Um eine Alternative zu einem von Gewalttätigkeit geprägten Leben auf der Straße anzubieten.
· Um sie durch kreatives und handwerkliches Arbeiten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

In allen unseren Einrichtungen erhalten die Kinder eine ausgewogene, gesunde Verpflegung. Eltern werden in die pädagogischen und sozialen Prozesse mit einbezogen.

Unser Beitrag:

· Wir bringen einen Großteil der Gehälter für ca. 20 MitarbeiterInnen in Caracas auf.
· Wir ermöglichen die Verpflegung in unseren Zentren.
· Wir tragen die Kosten für den Unterhalt der Gebäude.
· Wir unterstützen die Anschaffung von Spiel- und Arbeitsmaterial.

Wer hilft?

In Caracas wird die Arbeit von dem Verein Asociación Civil Educación Integral San Benito getragen, der aus qualifizierten venezolanischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht (Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen, LehrerInnen) und der eng mit der zugehörigen Pfarrei San Benito verbunden ist.

Anschrift:
Asociación Civil de Educación Integral
San Benito, APDO 2043,
Caracas 1010-A, Venezuela

In Deutschland bemüht sich der Freundeskreis Las Torres e. V. , die finanzielle Basis der Arbeit in Caracas zu sichern.

Der Verein zieht von den Spenden keine Verwaltungskosten ab, Ihre Spende geht zu 100 % nach Caracas.

Freundschaftliche Beziehungen, regelmäßige Besuche, der Einsatz von PraktikantenInnen, deutsche Kontaktpersonen in Caracas sowie jährliche Berichte und Kostenabrechnungen sind eine gute Basis für den Erfolg des seit über 25 Jahren bestehenden Projektes.

Unser Spendenkonto:
Sparkasse Mülheim an der Ruhr,
Konto Nr. 300 011 012, BLZ 362 500 00,

Kontakt zum Freundeskreis Las Torres e. V.
über
e-mail:las.torres@gmx.de

Spendenbescheinigungen stellen wir gerne aus.
Bitte schreiben Sie dazu Ihre Adresse in das Feld "Verwendungszweck" des Überweisungsformulars.

     

 

 
   
     
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